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Durban PDF Drucken E-Mail

Image In dieser quirligen, kosmopolitischen Stadt gibt es jede Menge zu sehen. Großzügig angelegte, breite Straßen durchziehen das Stadtbild, das von Einflüssen aus Afrika, Europa und Indien geprägt ist. Auch wenn sich jetzt zunehmend moderne Beton-Hochhäuser dazu gesellen. Es lohnt sich, diese faszinierende Stadt und ihre Menschen zu entdecken.

Image Das Stadtzentrum wird von zwei parallel verlaufenden Einbahnstraßen durchzogen, West- und Smith Street, von denen die West Street Richtung Beachfront führt. Aus ihrer Mitte ragen unübersehbar die großen kupfergedeckten Kuppeln des Rathauses, der City Hall, empor. Hier sind auch das Natural Science Museum und die Durban Art Gallery untergebracht. Gegenüber der City Hall wurde 1986 ein Theater, der Natal Playhouse Complex, mit fünf Bühnen errichtet. Zwischen West und Pine Street liegt die 1910 errichtete Hauptpost, ursprünglich das Rathaus der Stadt. Jenseits der Pine Street findet man im Gebäude des alten Hauptbahnhofs die Touristeninformation sowie das African Art Centre, wo zeitgenössische afrikanische Kunst sowie Kunsthandwerk angeboten werden.

 

Image Das Gebiet des ehemaligen Bahnhofs ist heute Teil des Ausstellungs- und Kongress-Geländes; in einer ehemaligen Eisenbahnwerkstätte wurde ein malerisches Einkaufszentrum, The Workshop, errichtet. Nördlich des Ausstellungsgeländes liegt an der Ordnance Road das neue KwaMuhle Museum, das sich mit der Sozialgeschichte der städtischen Bevölkerung im 20. Jahrhundert und der Apartheid beschäftigt. Einen Besuch ist auch der farbenprächtige Botanische Garten mit seiner beeindruckenden Orchideenausstellung wert.

 

Image Die Inder, die seit 1860 von den britischen Kolonialherren ins Land geholt wurden und zu jener Zeit fast ein Viertel der Bewohner ausmachten, prägten bis vor einigen Jahren ? mit ihren bunten Gewändern - das orientalisch anmutende Bild der Stadt. Inzwischen dominiert der Anteil der schwarzen Bevölkerung auch auf dem einst von Indern beherrschten Markt - heute Victoria Street Market. Der Gewürzhandel liegt jedoch immer noch fest in indischer Hand.

Folgt man West oder Pine Street in westlicher Richtung, trifft man an der Grey/Queen Street auf die Juma-Moschee. Zwar sind nur 20% der in Südafrika lebenden Inder Muslime, aber ihre Moschee ist die größte südlich des Äquators. Südlich der Moschee bieten sich dem Besucher in der benachbarten bazarähnlichen Madressa Arcade interessante Einkaufsmöglichkeiten.

Die Hindu haben ihren größten und ältesten Tempel in der Sometseu Road (zwischen Snell Parade und NMR Avenue), den Alayam Hindu Tempel. Zum orientalischen Teil Durbans gehört ebenso der im südlichen Stadtteil Chatsworth errichtete prächtige Hare Krishna Temple of Understanding, der größte und prächtigste seiner Art in der südlichen Hemisphäre.
 

Image Die Beach Front - von The Punt, der nördlichen Begrenzung der Hafeneinfahrt, bis zur Mündung des Umgeni River erstreckt sich ein 6 km langer Sandstrand. Er wird gesäumt von zahllosen Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants auf der Marine Parade und Snell Parade - Durbans "Goldener Meile". Zwischen Promenade und Strand erstreckt sich ein bunter Vergnügungspark nach amerikanischem Vorbild. Am Ende der Marine Parade bietet sich im Schlangenpark, Fitzsimon's Snake Park, die Möglichkeit, 80 der über 140 in Südafrika vorkommenden Schlangenarten kennen zu lernen. An der Kreuzung von West Street und Marine Parade sind im Aquarium von Sea World Haie und exotische Fische des Indischen Ozeans zu bewundern. Im benachbarten Delphinarium zeigen Delphine und Pelzrobben ihre Kunststücke.

In dieser Umgebung trifft man auch die schwarzen Rickscha-Fahrer mit ihrem phantasievollen bunten Kostümen, die (gegen Bakschisch natürlich) vor allem als beliebtes Fotomodell für Touristen dienen. Von den weit ins Meer reichenden Piers aus, kann man in der prächtigen Brandung den Surfern bei ihren waghalsigen Kunststücken zuschauen.

 

Image Der Hafen Durban, der größte Hafen Südafrikas, gilt zugleich als der sicherste des Landes. Das Hafengelände wird im Norden von der Victoria Embankment begleitet, einer breiten Straße, auf der man in Höhe der Dick King Statue ans Hafengelände gelangt. Die Gardiner Street Jetty ist Ausgangspunkt für Hafenrundfahrten und andere Bootstouren. Westlich davon schmücken attraktive Yachten prominenter Yacht-Clubs die Kulisse. Auf der Südwestseite der Natal Bay erstrecken sich die riesigen Bauten des Sugar Terminals (können nach Anmeldung besichtigt werden) sowie Trockendocks, deren Stahlkonstruktionen eindrucksvoll gen Himmel ragen. Nach Osten trifft man hinter dem Natal Maritime Museum auf The BAT Centre, "Durban's Art and Culture Experience". An dem großen Kai im Nordosten des Hafenbeckens machen von Zeit zu Zeit große Passagierschiffe fest.

Durban ist ein wahres Einkaufsparadies und bietet zahllose Möglichkeiten, dem Konsumrausch zu verfallen. Wem der Trubel auf dem Victoria Street Market zu groß ist, der findet im Einkaufszentrum "The Workshop" ein ebenso breites Angebot. Qualitativ hochwertiges Kunsthandwerk bieten vor allem das African Art Centre in der Pine Street und das BAT Centre im Hafengelände. Etwa 10 km westlich des Stadtzentrums entstand an der N3 in Westville ein riesiges, modernes Einkaufszentrum, The Pavilion, das auch mit Linienbussen zu erreichen ist.

 

Image Durban ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge ins Umland. Von hier aus kann man zu den Wildschutzgebieten des Zululandes starten oder zu den Badestränden an der Delphin-Küste. Ebenso reizt die Hibiskus-Küste oder das sanfte, grüne Hügelland des Valley of a 1000 Hills mit seinen traditionellen Zulu-Dörfern, das sich zwischen Durban und Pietermaritzburg erstreckt.

Lohnend ist der Besuch von Pietermaritzburg, das 1838 als Hauptstadt der kurzlebigen Burenrepublik Natal gegründet wurde. Als die Briten 1843 Natal annektierten, machten sie die Stadt zur Hauptstadt der Provinz Natal.

Prächtige viktorianische Bauten, so z.B. der imposante Backsteinbau der City Hall, reizvolle Gärten und der Einfluß der indischen Kultur mit Hindu-Tempeln und Moscheen machen die Stadt sehenswert.

 

Image Wer an der Geschichte Südafrikas interessiert ist, kann ab Estcourt - nordwestlich von Pietermaritzburg - der Battlefield Route folgen, die zu zahlreichen namhaften Schauplätzen der blutigen Auseinandersetzungen zwischen Buren, Briten und Zulu führt. Die Drakensberge im Norden bieten ein grandioses Naturerlebnis, das nicht nur Bergsteiger begeistert.

©South African Tourismus 2003

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