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Johannesburg PDF Drucken E-Mail

Image Johannesburg ist erst vor etwa 115 Jahren aus einem kleinen Goldgräber-Camp entstanden. Heute ist sie das größte Ballungsgebiet des Landes und wirtschaftliches Herzstück Südafrikas, seit 1994 auch Hauptstadt der Provinz Gauteng. Von den Schwarzen "Egoli" - Stadt des Goldes - genannt, gilt sie nicht zu Unrecht als das Chicago Südafrikas.

Image Einen imposanten Blick auf die Stadt kann man vom Carlton Panorama aus genießen: Die im 50. Stockwerk des Carlton Centre in 202 m Höhe gelegenen Plattform ist per Lift zu erreichen. Aus dem Stadtzentrum haben sich in jüngster Zeit viele Hotels, Geschäfte und Unternehmen in die nördlichen Vororte zurückgezogen. Lohnend ist noch immer ein Besuch des im alten Marktgebäude eingerichteten Market Theatre (mit drei Bühnen, einer Kunstgalerie und Kippie's, dem berühmten Jazzkeller). Im gleichen Gebäudekomplex hat auch das renommierte Museum Afrika seinen Platz. Hier ist die Geschichte Südafrikas von der Frühzeit bis heute dokumentiert.

 

In der Diagonal Street, der einzigen Straße in der Innenstadt, die das Schachbrettschema des Straßennetzes durchbricht, sind die malerischen einstöckigen Lädchen der - vielfach indischen - Händler zu bewundern. Das ultramoderne Bürohochhaus auf der anderen Straßenseite, 11 Diagonal Street, wird "Diamond Building" genannt wegen seiner facettenreichen Fassade, in der sich die benachbarte Johannesburger Börse (stock exchange) spiegelt - die größte Börse des Kontinents.

 

Image Im Südwesten der Stadt wurde im Gebiet einer alten Goldmine der Themenpark Gold Reef City geschaffen, in dem das Johannesburg von vor 100 Jahren mit Bauten und Kostümen aus alten Zeiten zum Leben erweckt wird. Hier kann man in einen stillgelegten Schacht hinunterfahren und anschließend das Gießen von Gold-Barren beobachten.

 

Image Weiter westlich kommt man nach Soweto, dem größten und bekanntesten Township Südafrikas, deren Einwohnerzahl auf etwa drei Millionen Menschen geschätzt wird. Es empfiehlt sich, das Gebiet nicht allein zu besuchen, da es immens schwierig ist, sich bei den wenigen Straßenschildern zurechtzufinden; abgesehen von den möglichen Sicherheitsproblemen. Veranstalter - z.B. Jimmy's Face to Face Tours - vermitteln mit ihren Touren durch Soweto denjenigen Besuchern einen Eindruck, die auch die andere Seite Südafrikas kennen und verstehen lernen möchten.

 

Shopping ist in der Innenstadt kaum noch möglich, aber es gibt in den nördlichen Vororten moderne und großzügige Shopping Centres, z.B. die Rosebank Mall in Rosebank und das luxuriöse Sandton Shopping Centre an der Ecke von Sandton Drive und Rivonia Street in Sandton.

 

Image Westlich von Johannesburg findet man in der Gartenstadt Roodepoort in den Witwatersrand Botanical Gardens vor allem die typische Flora des Hochvelds. Sonntags ist ein Besuch auf der Heia Safari Ranch lohnenswert. Die ehemalige Ranch liegt 35 km nordwestlich von Johannesburg in Richtung Honeydew. Hier kann man seine Zeit bei einem südafrikanischen Braai (das südafrikanische Barbecue) genießen und den Darbietungen einer Gruppe von Tänzern und Tänzerinnen (Mzumba), begleitet von Gesang und mitreißenden Trommel-Rhythmen, frönen.

 

Nördlich der Stadt, nahe der N1, bietet sich die Möglichkeit, in Halfway House im Transvaal Snake Park zuzusehen, wie Giftschlangen "gemolken" werden. 

Auf Tagesausflügen von Johannesburg (175 km) oder Pretoria (130 km) aus läßt sich auch ein erster Eindruck von Sun City und/oder Pilanesberg gewinnen.     

©South African Tourismus 2003

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