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Limpopo PDF Drucken E-Mail

Limpopo

 

 

Größe:123.910 qkm (10,1% Südafrikas)
Einwohner:4,13 Mio. (10,9%)
Sprachen: Pedi 57%, Tsonga 23%
Hauptstadt: Polokwane
Sehenswert: Bakone Malapa Open-Air-Museum (bei Polokwane), Krüger-Nationalpark (Nordteil), Magoebaskloof, Marakele N. P., Hans-Merensky N. R., Messina N. R. (Baobabs), Modjadji N. R. (Palmfarnwald), Thohoyandou, Tsonga Kraal Open-Air-Museum, Bela Bela

Die nördlichste Provinz Südafrikas grenzt an Botswana, Zimbabwe und Mozambique; sie umfasst eine nach Norden langsam abfallende hügelige Landschaft mit Bergzügen, Becken und Plateaus. Nach Norden wird es wärmer und trockener, und es herrscht Buschveld vor - ein mit Bäumen durchsetztes Grasland. In dieser Provinz findet man Bereiche mit intakter traditioneller Kultur - voller Legenden und Geschichten wie das Gebiet von Venda (Thohoyandou) oder im Hoheits-gebiet der legendären Regenkönigin nordöstlich von Tzaneen (Modjadji). Dank der vielen Mopane-Bäume im Nordteil des Krüger-Nationalparks gibt es hier - neben vielen anderen Wildarten - eine große Elefanten-Population.

Auf weiten Ebenen zwischen den Soutpansbergen, einem wunderschönen Wandergebiet, und dem Limpopo-Fluss, der hier die Nordgrenze bildet, trifft man zunehmend auf Baobabs - die Charakterbäume Afrikas. Die ländliche Bevölkerung kann sich landwirtschaftlich zum großen Teil selbst versorgen; außerdem werden subtropische Produkte wie Baumwolle, Tee, Zitrus- und andere Früchte angebaut. Wichtigster Wirtschaftsfaktor ist der Bergbau - es werden Asbest, Phosphat, Kupfer, Kohle, Eisenerz und Platin gefördert. Allerdings gibt es hier die höchste Arbeitslosenquote und nur ein geringes Pro-Kopf-Einkommen. Flughäfen gibt es in Polokwane, Phalaborwa und Hoedspruit.


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