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Northern Cape PDF Drucken E-Mail

Northern Cape 

 

Größe:361.830 qkm (29,7% Südafrikas)
Einwohner:840.300 (2,1%)
Sprachen: Afrikaans 66%, Tswana 19%
Hauptstadt: Kimberley
Sehenswert: Augrabies Falls N. P., Kgalagadi Transfrontier Park, Kimberley mit Big Hole, Kuruman, Namaqua N. P., Richtersveld N. P., Springbok, Upington
Die größte Provinz Südafrikas grenzt im Norden an Botswana und Namibia, im Westen an den Atlantik; sie nimmt fast 30% der Landesfläche ein, ist damit erheblich größer als Deutschland, hat aber weniger Einwohner als die Stadt Köln. Das unendlich weite Land mit ausgedehnten Ebenen und einzelnen Felszügen ist ein ausgesprochenes Trockengebiet. Der Oranje durchquert die Provinz vom Osten bis zu seiner Mündung in den Atlantik; beiderseits des Flusses ermöglicht Bewässerung den Anbau von Obst und Wein. Westlich von Upington, im Augrabies Falls National Park, stürzt der Oranje 80 m tief in eine Granitschlucht.

Im Kgalagadi Transfrontier Park, nördlich von Upington, leben vor allem Tiere, die sich den extremen Klimabedingungen angepasst haben, z. B. Springböcke und Oryx-Antilopen (Gemsbok), aber auch Löwen. Der Park entstand 1999 durch den Zusammenschluss des Kalahari Gemsbok National Park Südafrikas mit dem Gemsbok National Park Botswanas. Der wüstenhafte Richtersveld National Park im äußersten Nordwesten fasziniert vor allem botanisch Interessierte. Das trockene Namaqualand im Westen verwandelt sich im Frühling in einen prachtvollen bunten Blumenteppich.

Die Provinz ist reich an Bodenschätzen. Kimberley, Fundort der ersten Diamanten in Südafrika, ist noch immer Zentrum der weltweiten Diamantenindustrie; auch vor der Küste werden Diamanten gewonnen. Sishen ist eine der größten Tagebau-Eisenerzgruben der Welt; Kupfer wird im Gebiet um Springbok abgebaut. Außerdem gibt es große Vorkommen an Halbedelstei-nen, Mangan, Asbest und Marmor. Flughäfen sind Kimberley und Upington.

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